Brachenrekultivierung "Ascheberg"

Brachenrekultivierung "Ascheberg"

Logokombi zugeschnitten

 

Ascheberg Naunhof

Die Brachfläche „Ascheberg“ liegt im Südwesten der Stadt Naunhof in direkter Nachbarschaft zum Freien Gymnasium Naunhof. Aufgrund von Überwucherungen und industriellen Altablagerungen sowie dem unebenen Geländeprofil ist die Fläche derzeit jedoch weder frei zugänglich noch zielgerichtet nutzbar. Auch die ökologische Funktionalität der Fläche, insbesondere im sensiblen Übergangsbereich zur Parthenaue sowie Wald- und Wiesenflächen, ist aufgrund des aktuellen Zustands erheblich eingeschränkt (z. B. Zurückdrängung von heimischen Arten, Bodenerosion). 

Um den Ascheberg wieder für die Bevölkerung nutzbar zu machen sowie dessen ökologische Funktionalität wiederherstellen, soll die Brachfläche im Rahmen des NiSE-Programms rekultiviert werden. 

Dazu wird die Fläche zunächst von Altablagerungen und Wildwuchs befreit. Nach der Baufeldfreimachung erfolgt eine Geländemodellierung, um das unebene Geländeprofil – wo nötig – auszugleichen und geeignete Bedingungen für Neupflanzungen zu schaffen. Anschließend soll der Ascheberg im Sinne eines naturnahen Grün- und Freiraums als „grünes Klassenzimmer“ gestaltet werden und damit den Schulhof des Freien Gymnasiums Naunhof räumlich und funktional erweitern. Geplant sind u. a. Neupflanzungen von heimischen Bäumen und Hecken, die Anlage einer Streuobst-Bienenwiese sowie eines Amphitheaters mit Bühne.

Nach Abschluss der Maßnahmen ist eine regelmäßig Nutzung der Projektfläche durch die Schülerschaft des Freien Gymnasiums Naunhof, z. B. als Schulgarten, für Biotopbeobachtungen im Rahmen von Naturwissenschaften und für Veranstaltungen wie Theateraufführungen, vorgesehen. Auch der Stadt Naunhof sowie der örtlichen Bevölkerung und anderen sozialen Einrichtungen in der Stadt (z. B. Kita, Senioreneinrichtungen) soll anlassbezogen eine Nutzung der Fläche als Naturerholungs-, Freizeit- oder Bildungsort ermöglich werden, insbesondere die Nutzung des Amphitheaters für Veranstaltungen.
 

Geplante Kosten: ca. 560.000 € 
Umsetzungszeitraum: bis Ende 2027
Sachstand: Planer beauftragt, lfd. Abstimmung mit beteiligten Fachbehörden

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